Direkt zum Hauptbereich

Seit 4 Tagen 50




Willkommen im Club – oder: Ich bin jetzt 50. Und? Es fühlt sich richtig gut an.

Seit vier Tagen bin ich nun:
„Willkommen im Club.“

Ein Club, von dem ich bis vor Kurzem noch nicht einmal wusste, dass es ihn überhaupt gibt.

Aber ich habe schnell verstanden:
Dieser Club scheint nur Positives zu bringen – zumindest lege ich es jetzt mal so aus. 😉
Ich hoffe nur, dass ich keinen Clubbeitrag zahlen muss...
Momentan bin ich ja noch Neulingin. 😄

So wie ich das bisher mitbekommen habe,
scheinen sich diejenigen, die mich in diesem Club willkommen geheißen haben, ganz wohl zu fühlen.
Einige sagen sogar:

„Jetzt beginnt die schönste Zeit.“
Und:
„Mir geht es richtig gut.“

Ich habe auf jeden Fall gebührend – und mir selbst gegenüber wohlwollend – meinen Geburtstag gefeiert.
Ich habe Gott gedankt.
Und ich habe einfach getan, wonach mir war.

Natürlich habe ich auch die Außenwelt an meinem Glück teilhaben lassen:
In Form von tagesbegleitenden Lives auf Facebook.
Zum Beispiel beim morgendlichen Schminken vor dem Spiegel.
So privat war ich echt noch nie –
aber:
Es hat so was von Spaß gemacht!
Und ich habe nun eine bleibende Erinnerung an diesen besonderen Tag.

(Ok... ich hab’s ja nur deswegen gemacht. Zwinker zwinker 😉)

Es macht Freude. Und Freude – das ist doch genau das, was Gott für uns will.
Also:
Tu ich’s.

Und wenn dabei auch noch Freude in anderen erzeugt wird,
dann kann dem doch wirklich nichts mehr hinzugefügt werden, oder?

Gleich gibt’s übrigens Risotto an Südseekrabbe –
und ich muss jetzt leider schon zum Schluss kommen.
Ich bin echt hungrig.

Aber ich komme wieder –
keine Frage.

Winke Winke und bis bald
Eure Nadia 🥂✨🦐








Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

Wenn der Gletscher schmilzt

 Diesen Beitrag habe ich zum Hier stehenden Datum während eines Gletscherschubs geschrieben. Heute, also am 07.10.25, kurz nach dem "Tag der Depression", dachte ich, es könnte jetzt passen ihn zu veröffentlichen, wie es mir ergeht, wenn der Schub kommt und wie ich damit umgehe. Ein Gletscherschub. Ich habe mich dazu entschieden, hinzuhören, was meine Seele mir sagen will, wenn ich wieder Gletschersymptome habe. Heute ist einer dieser Tage, an denen ich wieder Gletschersymptome habe. Manchmal kommen sie schleichend, plötzlich sind sie wieder etwas stärker da, werden dann wieder etwas schwächer, lösen sich ganz auf oder plätschern so dahin. Gletschersymptome sind oft gar nicht berechenbar. Ich nehme sie bewusst wahr und höre ihnen aufmerksam zu. Ich empfinde es nicht als einen Rückfall, sondern als ein Meer mit Wellen. Sie kommen und gehen, und keine bleibt für immer. Ich will diesen Moment nutzen, um mich sanft mit mir selbst und mit Gott zu verbinden. Ich habe das Wort Depres...

Einfach mal nichts machen, einfach mal krank sein

Einfach mal krank sein – tatsächlich war ich die letzten zwei Jahre und drei Monate mehr krank als gesund. Jeden Moment, in dem ich etwas Kraft spürte oder wieder etwas tun konnte, habe ich genossen. Zum Glück hatte ich auch viel Gelegenheit, zu ruhen, die Dinge auf mich zukommen zu lassen und nichts tun zu müssen. Diese Zeit empfand ich als beruhigend und heilsam. Ich konnte mich viel mit Gott, mit Jesus und meinem Glauben beschäftigen und daraus Kraft schöpfen – eine Kraft, die ich auch in Zukunft brauchen werde. Ich habe erkannt, dass sie nicht allein aus mir selbst kommen soll, sondern durch Gottes Hilfe und Gnade, um alles, was kommt, zu bewältigen. Ein großes Thema für mich ist Demut . Sie bedeutet für mich, einen Schritt zurückzugehen von zu großen Wünschen und Herausforderungen, Abstand zu gewinnen, dankbar zu sein für das, was ich habe, und zu schätzen, was ich bereits erreicht habe. Demut ist wie ein Reset: Wenn ich merke, dass ich zu sehr in der Welt verhaftet bin oder mir ...

Der Duft der Schöpfung

11.11.2025 Ich komme gerade von meiner manuellen Therapieeinheit und entscheide mich, auf den Michaelsberg zu fahren und dort eine Runde spazieren zu gehen. Ich bin ein paar Meter gegangen und spüre schon wieder Gottes Gegenwart. Die Weinreben – ich denke an die Bibel, an das, was er darüber sagt: den Weinstock, die Natur, die Bäume, die Vögel. Ich bin wieder fasziniert und voll in seinem Bann. Und dann lasse ich euch noch einmal anschauen, wie sich das auf mich auswirkt. Eigentlich möchte ich gar nichts sprechen, weil ich versuche, den Duft Gottes einzufangen. Weil ich versuche, durch seine Augen zu sehen. Nein, ich versuche es nicht. Ich rieche ihn. Ich sehe ihn. Ich sehe in jedem kleinsten Detail seiner Schöpfung die wunderbare Schönheit. Dieser unglaublich eindringliche, liebliche Duft, der in meine Nase weht – wahrscheinlich noch etwas unterstützt vom Wind –, die Vögel, die zwitschern, und die Blätter, die sich langsam von den Bäumen auf den Boden hinabbewegen. Ich atme ein, ...